Inhaltsverzeichnis
Nach Kepler_L2 nennt nun auch der bekannte Nvidia-Leaker kopite7kimi das Jahr 2028 für Nvidias nächste Gaming-GPU-Generation. Konkret geht es um GR20x, das in der Gerüchteküche als Gaming-Ableger der Rubin-Generation und damit als mögliche Basis der GeForce RTX 60 gehandelt wird. Einen offiziellen Release-Termin hat Nvidia bislang allerdings nicht angekündigt.

Dabei war kopite7kimi zuvor noch von einem Release in der zweiten Jahreshälfte 2027 ausgegangen. Mit seiner neuen Aussage schließt er sich nun Kepler_L2 an, der bereits wenige Tage zuvor 2028 als möglichen Zeitraum genannt hatte. Die Hinweise auf einen späteren Start verdichten sich damit – bestätigt ist die Verschiebung aber weiterhin nicht.
Wie ungewöhnlich wäre ein RTX-60-Release im Jahr 2028?
Nvidia hat seine großen Gaming-GPU-Generationen in der Vergangenheit meist im Abstand von ungefähr zwei Jahren veröffentlicht. Ein fester Zwei-Jahres-Zyklus war das zwar nie, der Abstand zwischen den Generationen blieb jedoch vergleichsweise konstant.
Mit der GeForce-RTX-50-Serie startete die aktuelle Blackwell-Generation Anfang 2025. Sollte die nächste große Gaming-Generation tatsächlich erst 2028 folgen, würde sich der übliche Abstand also deutlich verlängern.
Dazwischen könnte theoretisch noch ein Refresh der RTX-50-Serie liegen. Über mögliche RTX-50-Super-Grafikkarten kursieren bereits seit Längerem Gerüchte. Auch hier gibt es bislang jedoch keinen von Nvidia bestätigten Release-Termin. Aktuelle Berichte stellen zudem infrage, ob ein solcher Refresh überhaupt kurzfristig erscheint.
Warum könnte sich die RTX 60 bis 2028 verzögern?
Eine offizielle Begründung für einen späteren Release gibt es nicht – schließlich hat Nvidia selbst bisher weder eine RTX-60-Serie noch einen entsprechenden Zeitplan angekündigt.
Ein möglicher Faktor ist die enorme Nachfrage nach Hardware für KI und Rechenzentren. Wie wichtig dieser Bereich inzwischen für Nvidia ist, zeigen die Geschäftszahlen: Im Quartal bis zum 26. Juli 2026 erzielte das Unternehmen 89 Milliarden US-Dollar Umsatz im Data-Center-Segment bei insgesamt 96,2 Milliarden US-Dollar Konzernumsatz. Nvidia spricht gleichzeitig von einer weiter steigenden Nachfrage nach AI-Infrastruktur.
Branchenberichte bringen deshalb unter anderem begrenzte Fertigungs- und Speicherressourcen sowie den starken Fokus auf Data-Center-Produkte als mögliche Gründe für einen späteren Gaming-Release ins Spiel. Daraus lässt sich allerdings nicht ableiten, dass Nvidia die Produktion einer RTX-60-Serie nachweislich zugunsten von KI-Chips zurückgestellt hat. Einen solchen Zusammenhang hat Nvidia bislang nicht bestätigt.
Was hat es mit Rubin und GR20x auf sich?
Rubin ist Nvidias nächste große GPU-Architektur nach Blackwell und spielt zunächst vor allem bei den AI- und Data-Center-Produkten des Unternehmens eine Rolle. Die Vera-Rubin-Plattform befindet sich laut Nvidia bereits in der Produktion.
In den aktuellen Leaks wird die Bezeichnung GR20x dagegen mit zukünftigen Gaming-GPUs auf Rubin-Basis in Verbindung gebracht. Diese Chips werden allgemein als mögliche Grundlage einer GeForce-RTX-60-Generation gehandelt. Offiziell bestätigt hat Nvidia diese Zuordnung bislang nicht.
FAQ: GeForce RTX-60-Serie
Sollte ich auf die nächste Generation warten?
Ob die nächste GeForce-Generation tatsächlich erst 2028 erscheint, lässt sich aktuell nicht sicher beantworten. Dass inzwischen zwei bekannte Leaker dasselbe Jahr nennen, macht einen späteren Release zwar interessanter als noch vor wenigen Monaten. Eine offizielle Roadmap für entsprechende Gaming-Grafikkarten fehlt aber weiterhin.
Wenn deine aktuelle Grafikkarte deine Spiele noch mit der gewünschten Auflösung und Framerate bewältigt, gibt es daher wenig Grund, allein wegen der RTX 60 überstürzt aufzurüsten. Bis zu einem möglichen Release im Jahr 2028 kann sich schließlich noch einiges ändern.
Brauchst du dagegen jetzt mehr Leistung, mehr VRAM oder möchtest du auf eine höhere Auflösung wechseln, solltest du deine Kaufentscheidung nicht von einem unbestätigten Release-Termin abhängig machen. In diesem Fall lohnt sich weiterhin ein Blick auf die aktuell verfügbaren Grafikkarten im Caseking-Shop.
Für alle anderen heißt es fürs Erste: die Ohren steif halten!


